
Zivilgesellschaftliche Präsenz im Nordschwarzwald · Engagement im Fall GW2672m
Anonymes Profil
Eine Bürgerin aus dem Albtal engagiert sich seit vielen Jahren im Tierschutz sowie im Gesundheitsbereich. Sie war über lange Zeit als Kinderkrankenschwester tätig und arbeitet heute im Bereich Ayurveda. Ihr Handeln ist geprägt von Verantwortungsbewusstsein, Sensibilität und einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
Hunde begleiten sie seit vielen Jahren. Ehrenamtlich unterstützt sie die SMEURA – Tierhilfe Hoffnung e.V. , das größte Tierheim der Welt mit über 6.000 Hunden. Der Vereinshauptsitz der „Tierhilfe Hoffnung“ steht unter deutscher Leitung (Matthias Schmidt) in Dettenhausen. Von Dettenhausen aus werden die Hunde deutschlandweit in Partnertierheime gebracht und vermittelt.
Die Unterstützerin organisiert ein- bis zweimal pro Jahr eine Sachspendensammlung zur gezielten Unterstützung dieser Arbeit. Das Konzept umfasst eine eigene Krankenstation sowie mehrere Kastrationsmobile und zielt darauf ab, die Ursachen der Überpopulation strukturell und an der Wurzel zu bekämpfen.
Im Zusammenhang mit dem Wolf GW2672m („Grindi“) fährt sie seit mehreren Tagen in den frühen Morgenstunden zur Hornisgrinde, um während der Dämmerung Präsenz zu zeigen. Das Engagement erfolgt freiwillig, regelmäßig und ohne institutionellen Auftrag.
Öffentliche Stellungnahme
Im Nationalpark Nordschwarzwald schlägt ein Herz im Wolfsgewand, das gerade in großer Gefahr ist.
GRINDI SOLL LEBEN, denn wir haben nicht das Recht, ihn zu töten.
Er hat niemandem etwas getan, keine Weidetiere gerissen, lebt seit Jahren in seinem Zuhause im Schwarzwald.
Es macht mich betroffen, wie weit wir Menschen uns von der Natur, von uns selbst entfernt haben.
Es macht mich betroffen, wie schnell verantwortliche „Instanzen“ über Leben und Tod entscheiden.
Aber gleichzeitig macht es mich hoffnungsvoll, dass wir so viele sind, die für Grindi einstehen, aufstehen und gehen.
Wer den inneren Ruf spürt – egal wo Ihr seid – jeder von uns kann dazu beitragen, dass diese Situation wahrgenommen wird.
Damit die Verantwortlichen ihre Entscheidung überdenken und gegebenenfalls korrigieren.
Einen Fehler einzugestehen und zu korrigieren bedeutet Größe.
GRINDI SOLL SEIN LEBEN BEHALTEN – denn wir haben nicht das Recht dazu.
Kontext & Einordnung
- Kontextseite zum Fall GW2672m
- Mit Hund und Haltung – stille Solidaritätsaktion
- Dezentralisierte Zivilpräsenz · Governance-Metaknoten
Die Verbindung individueller Motivation mit struktureller Analyse ermöglicht eine sachliche Einordnung eines komplexen Entscheidungsprozesses.

