Berans-Pennet Governance · Systemische Dokumentation

Runder Tisch für GW2672m · Dialog statt Polarisierung im Nordschwarzwald · 01.03.2026

Runder Tisch für GW2672m

Dialog statt Polarisierung im Nordschwarzwald

Der Streit um den Wolf GW2672m auf der Hornisgrinde bewegt viele Menschen im Nordschwarzwald. Die Diskussion ist emotional und teilweise angespannt. Das ist verständlich – es geht um Verantwortung, Sicherheit und den Schutz einer streng geschützten Tierart.

Doch je länger der Konflikt anhält, desto größer wird die Gefahr einer dauerhaften Spaltung. Worte werden härter, Misstrauen wächst. Dabei verfolgen die meisten Beteiligten ein gemeinsames Ziel: eine verantwortungsvolle und tragfähige Lösung.

Das Umweltministerium trägt Verantwortung für Recht und Sicherheit. Schäfer sorgen sich um ihre Tiere, Jäger erfüllen ihren Auftrag, Naturschützer setzen sich für den Artenschutz ein. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich schlicht betroffen.

Niemand handelt aus Gleichgültigkeit. Gerade deshalb braucht es jetzt einen strukturierten Austausch.

Warum ein Runder Tisch?

  • Transparente Darstellung der vorliegenden Daten
  • Klärung der Definition einer „konkreten Gefahr“
  • Prüfung möglicher Alternativen
  • Abbau von Missverständnissen im öffentlichen Diskurs
  • Stärkung des Vertrauens in die Entscheidungsprozesse

Eine Entscheidung über Leben und Tod ist endgültig. Deshalb sollte sie auf nachvollziehbaren, überprüfbaren Grundlagen beruhen.

Ein Gespräch bedeutet keinen Gesichtsverlust. Es zeigt Verantwortungsbewusstsein, wenn unterschiedliche Perspektiven offen diskutiert werden.

Gemeinsame Verantwortung

Der Schwarzwald ist Lebensraum – für Menschen und Tiere. Wie mit diesem Konflikt umgegangen wird, wirkt weit über den Einzelfall hinaus.

Ein Runder Tisch schließt niemanden aus. Er schafft Raum für Dialog, bevor Positionen unumkehrbar verhärten.

Weiterführende Struktur