Was passiert im Fall GW2672m? – Verständlich erklärt
Der Wolf mit der Kennzeichnung GW2672m, der im Bereich der Hornisgrinde im Nordschwarzwald lebt, steht im Mittelpunkt einer politischen und juristischen Auseinandersetzung.
Warum ist der Wolf ein Thema?
Der Wolf zeigte wiederholt Nähe zu Siedlungen und touristischen Bereichen. Die zuständigen Behörden stuften dieses Verhalten als „auffällig“ ein. Daraufhin wurde eine Ausnahmegenehmigung zur Entnahme (Abschuss) erteilt.
Wie läuft so eine Entscheidung ab?
- Verwaltung: Das Umweltministerium erteilt eine Ausnahmegenehmigung auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes (§ 45 Abs. 7 BNatSchG).
- Gerichtliche Kontrolle: Gegen diese Entscheidung wurde geklagt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg prüfte im Eilverfahren am 16.02.2026 die Rechtmäßigkeit.
- Ergebnis: Die Entnahme wurde vorläufig als rechtlich zulässig bewertet.
Die gerichtliche Einordnung ist im Wissensgraph-Knoten dokumentiert:
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg – Eilentscheidung 16.02.2026
Was bedeutet das auf Governance-Ebene?
Der Fall zeigt, wie drei Ebenen zusammenwirken:
- Biologische Ebene: Verhalten des Wolfes und dokumentierte Vorfälle.
- Gesellschaftliche Ebene: Öffentliche Diskussion und Wahrnehmung von Risiko.
- Rechtliche Ebene: Verwaltungshandeln und gerichtliche Kontrolle.
Die ausführliche Governance-Analyse finden Sie hier:
Vom Schutzobjekt zum Managementfall? – Governance-Architektur (22.02.2026)
Welche weiteren Akteure spielen eine Rolle?
Ein Beispiel für zivilgesellschaftliche Einflussnahme ist das dokumentierte Profil:
Christian Berge – Rolle und Diskurskontext
Diese Seite dient der strukturierten Dokumentation der Entscheidungsarchitektur. Sie bewertet nicht moralisch, sondern trennt klar zwischen Fakten, Wahrnehmung und rechtlicher Einordnung.

