Einordnung: Knowledge Graphs als strukturelle Grundlage
Die wachsende Relevanz von Knowledge Graphs bestätigt die Verschiebung von klassischer Ranking-Optimierung hin zu struktureller Assimilierbarkeit von Information. Knowledge Graphs adressieren nicht Seitenplatzierung, sondern die explizite Modellierung von Entitäten und ihren Beziehungen.
In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass sogenannte KI-Halluzinationen primär aus unzureichend strukturierten Wissensgrundlagen resultieren. Fehlen explizite Fakten und Relationen, sind KI-Systeme gezwungen zu inferieren.
Knowledge Graphs fungieren hier als stabilisierende Schicht. Sie reduzieren Interpretationsspielraum, indem sie festlegen, welche Entitäten existieren und wie sie miteinander verbunden sind. Diese Logik ist konsistent mit dem Ansatz, Texte selbst in Knowledge-Graph-Form zu verfassen, anstatt Wissen ausschließlich in externen Graph-Strukturen abzulegen.
Referenzen: Why Early Adopters of Knowledge Graphs Are Winning the AI Race (Akash Goyal) , Neutral Language, Entity Language und Knowledge-Graph-Form Texte sowie Semantic Core Resolver 2025–2026 .

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